Japanische Verben: Konjugation und drei Gruppen
Japanische Verben werden in drei Gruppen eingeteilt: die 1. Gruppe (godan, wie のむ nomu – trinken), die 2. Gruppe (ichidan, wie たべる taberu – essen) und zwei unregelmäßige – する (suru – machen) und くる (kuru – kommen). Sie werden durch die Endung konjugiert, nicht durch die Person: Eine Form gilt für „ich“, „du“ und „sie“. In Japanese Zen werden Verben im Grammatik-Nachschlagewerk und in Quizzen behandelt.
Das russische Verb ändert sich je nach Person: „ich gehe, du gehst, er geht“. Das Japanische bleibt gelassen – 行く ist für alle gleich, die gehen. Es ändert sich nicht die Person, sondern Zeit, Höflichkeit und Modus. Merke dir die drei Konjugationsgruppen – und jedes Verb wird vorhersehbar.
Wie viele Verbgruppen gibt es im Japanischen?
Drei. Von der Gruppe hängt ab, wie das Verb seine Endung in allen Formen ändert, daher ist das Bestimmen der Gruppe die erste Fähigkeit.
| Gruppe | Wie man sie erkennt | Beispiel | Höfliche ます-Form |
|---|---|---|---|
| 1. Gruppe (godan) | nicht auf -ru, oder -ru nach a/u/o | のむ (trinken) | のみます |
| 2. Gruppe (ichidan) | -ru nach i/e | たべる (essen) | たべます |
| Unregelmäßige | es gibt nur zwei | する / くる | します / きます |
Wie werden die grundlegenden Formen gebildet?
- Wörterbuchform (auf -u) – so wird das Verb im Wörterbuch angegeben: たべる, のむ.
- Höfliche ます-Form – für neutrale Rede: たべます, のみます.
- て-Form – verbindende Form, für Bitten und andauernde Handlungen: たべて, のんで.
- Vergangenheit (た-Form): たべた, のんだ.
- Negation: たべない, のまない.
Wie man die Verbgruppe bestimmt
Man schaut auf die Endung der Wörterbuchform: Endet sie auf -iru oder -eru mit vorausgehendem Vokal, handelt es sich meist um die 2. Gruppe (食べる), die übrigen auf -u gehören zur 1. Gruppe (飲む). Die 3. Gruppe besteht aus zwei Verben: する und 来る, und ihre Formen muss man einfach auswendig lernen.
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Mini-Quiz: Bestimme Gruppe und Form des Verbs.
Häufige Fehler mit Verben
- Die 2. Gruppe mit der 1. verwechseln: Das -ru kann irreführen (schau auf den Vokal davor).
- Das Verb nach Personen zu konjugieren, wie im Russischen – das ist nicht nötig.
- Vergessen, dass das Verb immer am Satzende steht.
- Formen als Liste lernen, statt an lebendigen Beispielen mit anderen Wörtern.
Wie viele Verben braucht man für ein Basisgespräch
Dreißig bis vierzig Verben decken fast alle Alltagssituationen ab: essen, trinken, gehen, machen, schauen, sprechen, kaufen. Sie werden in verschiedenen Formen geübt, statt die Liste zu erweitern – das führt schneller zum Sprechen als hundert Verben in der Wörterbuchform.
Häufige Fragen
- Wie bestimmt man die Gruppe eines japanischen Verbs?
- Schau auf die Endung der Wörterbuchform. -ru nach den Lauten „i“ oder „e“ – meist 2. Gruppe (ichidan). Die übrigen auf -u sowie -ru nach „a/u/o“ – 1. Gruppe (godan). Die Ausnahmen する und くる sind unregelmäßig.
- Verändern sich japanische Verben nach Personen?
- Nein. Eine Form passt für „ich“, „du“, „er“ und „sie“. Das Verb ändert sich nach Zeit, Höflichkeit und Modus, aber nicht nach Person und Zahl.
- Wie viele Verben muss man für den Anfang kennen?
- Für das Niveau N5 reichen 80–100 Basisverben (essen, trinken, gehen, machen, sehen usw.). Das genügt für einfache Alltagsphrasen.
- Was ist die て-Form und wozu dient sie?
- Das ist die verbindende Form des Verbs: Sie wird für Bitten (〜てください), andauernde Handlungen (〜ている) und die Verknüpfung von Handlungen benötigt. Ihre Bildung hängt von der Gruppe ab – das ist ein eigenes wichtiges Thema.
Aktualisiert: 2026-06-25