Die sieben Glücksgötter – welche es gibt und wie sie sich unterscheiden

Die sieben Glücksgötter (七福神) sind ein bunt zusammengewürfeltes Team von Glücksgottheiten aus gleich drei Religionen: Shinto, Buddhismus und Daoismus. Sie segeln gemeinsam auf dem Schatzschiff Takarabune und verteilen besonders in der Neujahrszeit aktiv Glück – der Legende nach soll ein Traum von ihnen in der Nacht zum 2. Januar ein glückliches Jahr garantieren.

Die sieben Glücksgötter – welche es gibt und wie sie sich unterscheiden

Die einzige wirklich „teamorientierte“ Truppe in der japanischen Mythologie: Götter unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Religion haben sich einfach darauf geeinigt, auf einem Schiff zu fahren, weil es profitabler ist, Glück gemeinsam zu verkaufen.

Welche sieben Glücksgötter es gibt

GottKanjiWofür bekannt
Ebisu恵比須Fischerei und Handel; der einzige der Sieben, der ein ursprünglich japanischer Gott ist
Daikokuten大黒天Reichtum und Ernte; wird mit einem Schatzsack auf Reissäcken dargestellt
Bishamonten毘沙門天Kriegerglück; in Rüstung, mit Speer und Pagode in der Hand
Benzaiten弁才天Musik, Beredsamkeit, Wasser; die einzige Frau unter den Sieben
Fukurokuju福禄寿Weisheit und Langlebigkeit; erkennbar an der hohen Stirn
Jurojin寿老人Langlebigkeit; alter Mann mit Stab in Begleitung von Hirsch oder Kranich
Hotei布袋Zufriedenheit und Großzügigkeit; dicker, lachender Mönch mit Sack

Woher jeder der Sieben stammt

Die Gruppe entstand nicht aus einem einzigen Mythos, sondern ist ein bunter Mix: Ebisu ist ein ursprünglich japanischer Gott, Daikokuten, Bishamonten und Benzaiten kamen über den Buddhismus aus dem Hinduismus, und Fukurokuju, Jurojin und Hotei stammen aus dem chinesischen Daoismus. Die endgültige Zusammensetzung der Siebenergruppe wurde erst im 17. Jahrhundert festgelegt – vorher gab es unterschiedliche Varianten der Liste.

Das Zeichen 福 – „Glück“ für alle Gelegenheiten

JapanischLesungÜbersetzung
七福神shichifukujin · shichifukujinDie sieben Glücksgötter
宝船takarabune · takarabuneSchatzschiff
初夢hatsuyume · hatsuyumeErster Traum des Jahres
fuku · fukuGlück, Glücksfall
縁起がいいengi ga ii · engi ga iiVerheißungsvoll, gutes Omen

Wie 福 gelesen wird und wo es geschrieben wird

福 (fuku, „Glück, Glücksfall“) ist eines der bekanntesten Kanji der Neujahrssymbolik: Es wird auf Tür-Amuletts, Süßigkeitenschachteln und Matsuri-Kleidung geschrieben. In den Namen der Götter kommt es gleich zweimal vor – im Wort 七福神 selbst und separat bei Fukurokuju (福禄寿).

— значение: Segen, Glück, Reichtum — онъёми: フク — 13 штрих(ов). 福 – „Glück, Glücksfall, Wohlstand“: links der Altar 示, rechts ein Gefäß mit Opfergabe – ein altes Bild für ein Geschenk, das Segen bringt.

Schreiben Sie 福 entlang der Führungslinien – das neujahrstypischste Zeichen des japanischen Glücksalphabets.

Die Siebenergruppe der Götter und gemischte Teams im Anime

  • „Naruto“ – eine bunt gemischte Gruppe starker Charaktere mit unterschiedlichen Spezialisierungen (Sannin, Akatsuki) wiederholt strukturell die Logik eines „Teams aus sieben Spezialisten“.
  • Fate/Grand Order – mehrere Glücksgötter erscheinen als einzelne spielbare Schutzgeister.
  • Festliche Neujahrsfolgen vieler Animes zeigen Takarabune-Postkarten und -Figuren als Teil der Neujahrsdekoration.
  • Hoteis Design – ein dicker, lachender Charakter mit Sack – wird erkennbar im Design gutmütiger Riesen und Händler zitiert.

Häufige Fragen

Wie viele Glücksgötter gibt es insgesamt?
Genau sieben – Ebisu, Daikokuten, Bishamonten, Benzaiten, Fukurokuju, Jurojin und Hotei. Anzahl und Zusammensetzung wurden endgültig im 17. Jahrhundert festgelegt, obwohl die Götter aus drei verschiedenen Religionen stammen.
Wer ist der bekannteste?
Ebisu und Daikokuten – ihre Statuen findet man am häufigsten in Geschäften und Restaurants als Symbol für geschäftliches Glück. Ebisu ist außerdem der einzige der Sieben, der ein ursprünglich japanischer Gott ist.
Wie hängt das mit der japanischen Sprache zusammen?
Das Kanji 福 („Glück“) ist ein fester Bestandteil der visuellen Neujahrskultur: Es wird auf Amuletten, Dekorationen und Verpackungen geschrieben. Wenn man dieses Zeichen sieht, kann man fast sicher einen Glückswunsch erwarten.
Womit sollte man anfangen, sich damit zu beschäftigen?
Mit Ebisu und Daikokuten – dem bekanntesten Paar, das am häufigsten zusammen dargestellt wird. Von dort aus ist es leicht, zu den anderen fünf und ihrer exotischeren, indischen oder chinesischen Herkunft überzugehen.
Wo tauchen die sieben Glücksgötter im Anime auf?
Es gibt wenige direkte Verfilmungen, aber Neujahrsfolgen fast jeder langen Anime-Serie zeigen Postkarten und Figuren mit dem Takarabune-Schiff als Teil der festlichen Dekoration.

Quellen

Aktualisiert: 2026-08-29

Japanese Zen