Japanische Sätze für Reisen: Was man als Tourist in Japan sagt

Japanische Sätze für Reisen, die man zuerst braucht: こんにちは (konnichiwa – guten Tag), ありがとう (arigatō – danke), すみません (sumimasen – Entschuldigung und „darf ich Sie kurz?“), いくらですか (ikura desu ka – wie viel kostet das?), これをください (kore o kudasai – das hier bitte).

Ein Reisender fragte den Meister: „Wie viele Wörter braucht man, um durch Japan zu kommen?“ Der Meister goss Tee ein und antwortete: „Weniger als du denkst, und mehr als eines.“ Japaner verzeihen Akzente und freuen sich über den Versuch selbst. Ein rechtzeitig gesagtes „sumimasen“ öffnet mehr Türen als ein Sprachführer mit zweihundert Seiten.

Welche Sätze braucht man zuerst?

Die sieben Zeilen unten decken 90 % der alltäglichen Situationen eines Reisenden ab. Die Aussprache ist in lateinischen Buchstaben angegeben – ein Doppelpunkt nach einem Vokal bedeutet, dass er etwas länger gezogen wird.

SituationJapanischAusspracheÜbersetzung
BegrüßungこんにちはkonnichiwaGuten Tag
Dankありがとうございますarigatō gozaimasuVielen Dank
Entschuldigung / „darf ich Sie?“すみませんsumimasenEntschuldigung
Ich verstehe nichtわかりませんwakarimasenIch verstehe nicht
Preisいくらですかikura desu kaWie viel kostet das?
Toiletteトイレはどこですかtoire wa doko desu kaWo ist die Toilette?
Essen lobenおいしいoishiiLecker!

Wie bestellt man Essen und bezahlt?

  1. Am Eingang hört man „irasshaimase“ (いらっしゃいませ) – das bedeutet „willkommen“, man muss nicht antworten.
  2. Zeig mit dem Finger auf die Speisekarte und sag „kore o kudasai“ (これをください) – „das hier, bitte“.
  3. Um die Rechnung zu bitten: „o-kaikei onegai shimas“ (お会計お願いします).
  4. Es gibt kein Trinkgeld. Gar keins. Der Versuch, welches zu hinterlassen, würde höfliche Verwirrung auslösen.

Ein Satz, der öfter hilft als alle anderen

すみません: Damit entschuldigt man sich, ruft den Kellner und beginnt eine Frage an einen Passanten. In unbekannten Situationen ist er fast immer angebracht – im Gegensatz zu einer direkten Frage ohne Einleitung, die schroff klingt.

Übe die Aussprache laut

Sprich den Satz ins Mikrofon – die KI bewertet, wie japanisch es klang.

Höflichkeit, die besser wirkt als Worte

  • Eine leichte Verbeugung statt Handschlag – universell und sicher.
  • Geld legt man auf das Tablett an der Kasse, nicht in die Hand.
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln spricht man nicht laut – schalte dein Handy auf lautlos (マナーモード).
  • Schuhe zieht man dort aus, wo der Boden erhöht ist und Tatami liegt oder Hausschuhe bereitstehen.

Was tun, wenn man die Antwort nicht versteht

Sag もう一度お願いします (mō ichido onegai shimas) – „noch einmal, bitte“. Japaner wiederholen gerne langsamer oder schreiben es auf; zu nicken, ohne zu verstehen, ist schlimmer – man bekommt dann nicht das, worum man gebeten hat.

Häufige Fragen

Spricht man in Japan Englisch?
In Tokio und großen Touristenorten teilweise: Schilder sind lateinisch beschriftet, in Hotels hilft man. Aber in Cafés, Taxis und in der Provinz ist Englisch selten, daher helfen 5–10 grundlegende japanische Sätze wirklich.
Was antwortet man auf „arigatō“?
„Dō itashimashite“ (どういたしまして) – „bitte, keine Ursache“. Im Alltag reicht oft ein leichtes Nicken und ein Lächeln.
Wie macht man höflich auf sich aufmerksam, um den Kellner zu rufen?
Sag „sumimasen“ (すみません) – das bedeutet gleichzeitig „Entschuldigung“ und „darf ich Sie kurz?“ – ein universeller Retter in Cafés und Geschäften.
Muss man vor der Reise Kanji lernen?
Nein. Für die Reise reichen umgangssprachliche Sätze und die Fähigkeit, Katakana zu lesen – damit werden Speisekarten und Lehnwörter geschrieben (メニュー – Menü, コーヒー – Kaffee).

Aktualisiert: 2026-06-25

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