Arten von Kimono – welche gibt es und wann werden sie getragen

Die Arten von Kimono unterscheiden sich nicht durch den Stoff, sondern durch den Anlass und den Status der Trägerin: Das Wort 着物 umfasst sowohl das Hochzeitsgewand als auch eine leichte Yukata für das Festival. Im Alltag gibt es acht erkennbare Typen – vom strengen Tomesode bis zur kurzen Haori – und jeder hat seinen Platz im Kalender und in der Garderobe.

Arten von Kimono – welche gibt es und wann werden sie getragen

Kimono ist nicht ein einziges Kleidungsstück, sondern ein System von Zeichen: Ärmellänge und Art, den Obi zu binden, verraten den Status, bevor man sich überhaupt begrüßt hat.

Welche Arten von Kimono gibt es

ArtKanjiAnlassWer trägt
Kimono (allgemein)着物Jeder formelle AnlassFrauen und Männer
Furisode振袖Volljährigkeit, Hochzeit als GastUnverheiratete Frauen
Tomesode留袖Hochzeit, kurzer ÄrmelVerheiratete Frauen
Homongi訪問着Tezeremonie, BesucheFrauen
Yukata浴衣Sommerfeste, OnsenAlle
Haori羽織Überwurf über dem KimonoMänner und Frauen
HakamaAbschlussfeier, KendoMänner und Frauen
Tabi足袋Socken zu Geta und ZoriAlle

Ärmel, Muster und Anlass

Kimono unterscheidet man anhand von drei Merkmalen: Ärmellänge, Dichte des Musters am Saum und dem Anlass, für den er genäht wurde. Hochzeits- und Alltagsvariante verwechselt man nur auf Fotos – in echt verraten Ärmel und Musterfülle den Formalismus, nicht die Stofffarbe.

Womit anfangen

  • 着物 – das Grundwort: Ohne es kann man die anderen Namen in dieser Liste nicht verstehen.
  • Yukata – der einfachste Einstieg: Baumwolle, wenige Lagen, wird Touristen am Parkeingang verkauft.
  • Haori – am einfachsten zur normalen Kleidung hinzuzufügen: kurzer Überwurf ohne obligatorischen Obi.
  • Furisode – auf Fotos am bekanntesten: lange Ärmel fast bis zum Boden, schon von weitem sichtbar.
  • Tabi – die einzige Art, die man täglich trägt, auch ohne den Rest des Outfits.

Womit man besser nicht anfängt

Furisode und Tomesode kauft man nicht, um sich mit dem Thema vertraut zu machen: Sie sind Garderobe für ein einziges Ereignis, teuer und erfordern Hilfe beim Anlegen. Für den Einstieg reichen Yukata oder Haori über normaler Kleidung – beide kann man ohne fremde Hilfe anziehen.

Kanji auf Etiketten und in Namen

— значение: Ankunft, Ankunft, tragen — онъёми: チャク、ジャク — кунъёми: き.る、き.せる、つ.く、つ.ける — 12 штрих(ов). 着 – „anziehen, ankommen“: das Hauptzeichen im Abschnitt über Kleidung. Es steckt auch in 着る „anziehen“ und 到着 „Ankunft“ – ein Gegenstand und ein Mensch „setzen“ sich gleichermaßen an ihren Platz.

JapanischLesungÜbersetzung
着物kimono · kimonoKimono, „Kleidungsstück“
着るkiru · kiruAnziehen (von Kleidung über den Kopf)
obi · obiKimono-Gürtel
浴衣yukata · yukataSommer-Kimono aus Baumwolle
羽織haori · haoriKurzer Überwurf
hakama · hakamaWeite Hosen über dem Kimono

着 hat zwei Lesungen

着 hat zwei Lesungen, und man kann sie nicht im Voraus erraten: In 着物 ist es „ki“, in 到着 „chaku“. Die Kun-Lesung und die On-Lesung unter dem Kanji auf der Karte helfen, sich beide auf einmal zu merken, nicht nur die, die einem zuerst begegnet.

Üben Sie die Strichreihenfolge des Zeichens 着 im Trainer – dabei sehen Sie auch beide Lesungen.

Wo das alles im Anime vorkommt

Kimono im Bild ist ein Hinweis auf die Figur, den man auch ohne Japanischkenntnisse liest.

  • „Demon Slayer“ – jeder Held hat sein eigenes Haori-Muster, das wie eine Visitenkarte funktioniert.
  • „Chihayafuru“ – bei Karuta-Turnieren treten die Spieler in Kimono an, das ist Teil der Wettkampfordnung.
  • „Chihiros Reise ins Zauberland“ – Badehaus-Mitarbeiter in yukata-ähnlicher Arbeitskleidung, Yubaba in festlichem Kimono.
  • NHK-Taiga-Drama – am Kimono erkennt man den Status der Figur: Farbe, Ärmellänge, Stoffqualität.

Wie man den Status an der Kleidung erkennt

Die Regel ist einfach: Je heller das Muster und je länger der Ärmel, desto jünger und freier ist der Status der Trägerin. Verheiratete und ältere Figuren tragen gedeckte Töne und kurze Ärmel – das funktioniert sowohl im Anime als auch in der Realität.

Häufige Fragen

Wie viele Arten von Kimono gibt es insgesamt?
Es gibt keine strenge Liste, aber im Alltag unterscheidet man etwa acht erkennbare Typen: vom festlichen Furisode und Tomesode bis zur alltäglichen Yukata und Haori-Umhang. Jeder ist an einen bestimmten Anlass und den Status der Trägerin gebunden.
Was ist die bekannteste Art von Kimono?
Furisode – mit langen, fast bis zum Boden reichenden Ärmeln – wird am häufigsten in Filmen und auf Postkarten gezeigt. Es ist das Festgewand für unverheiratete Mädchen und die bekannteste Silhouette von allen.
Wie hängt das mit der japanischen Sprache zusammen?
着物 bedeutet wörtlich „Kleidungsstück“: 着る – „anziehen“, 物 – „Ding“. Die Wortanalyse liefert gleichzeitig zwei grundlegende Kanji, die in Hunderten anderer Wörter vorkommen.
Womit sollte man anfangen, sich damit zu beschäftigen?
Mit Yukata oder Haori – beide lassen sich ohne fremde Hilfe anziehen und erfordern keine teure Garderobe. Furisode und Tomesode heben Sie sich für später auf: Das sind Kostüme für ein einziges Ereignis.
Wo kommt das im Anime vor?
Am häufigsten in historischen Serien und bei Karuta-Turnieren: „Chihayafuru“, „Demon Slayer“, NHK-Taiga-Dramen. Schnitt und Farbe des Kimono werden dort als Teil der Figurenbeschreibung gelesen.

Quellen

Aktualisiert: 2026-08-24

Japanese Zen